Mit einer länder- und ressortübergreifenden Krisenmanagementübung bereiten sich Behörden und Organisationen auf die Folgen extremer Hitze und Trockenheit vor. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kündigte am 2. November die Durchführung der LÜKEX 26 vom 4. bis zum 6. November an.

An der Übung beteiligen sich rund 180 Organisationen. Dazu gehören Stellen des Bundes und der Länder, Hilfsorganisationen und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Geprüft wird, wie die Beteiligten Informationen austauschen und Entscheidungen über Zuständigkeitsgrenzen hinweg abstimmen.

Das angenommene Szenario verbindet mehrere trockene Jahre mit einer wochenlangen Hitzewelle und Temperaturen um 40 Grad. Es handelt sich ausdrücklich um eine fiktive Lage für die Übung und nicht um eine Beschreibung des derzeitigen Wetters in Deutschland.

Die Beteiligten befassen sich mit Auswirkungen auf verschiedene Bereiche, darunter Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft und Verkehr. Die Übung richtet den Blick damit auf zusammenhängende Belastungen: Störungen der Wasserversorgung oder Infrastruktur können weitere Aufgaben des Krisenmanagements auslösen.