Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat die höhere Tabaksteuer passieren lassen. Die Länderkammer rief den Vermittlungsausschuss nicht an. Damit ist eine weitere parlamentarische Hürde für die geplanten Erhöhungen genommen.
Für Zigaretten und Feinschnitt sind Anhebungen in mehreren Schritten vorgesehen. Nach den zugrunde liegenden Berechnungen könnte eine Packung mit 20 Zigaretten 2030 im Durchschnitt knapp zwölf Euro kosten. Das ist eine Erwartung für die Zukunft, kein bereits geltender Verkaufspreis.

Auch Flüssigkeiten für E-Zigaretten werden stärker besteuert. Bei Zigarren, Zigarillos sowie Pfeifen- und Wasserpfeifentabak sollen neue Tarife ab März 2027 gelten. Vor dem Inkrafttreten sind noch die Ausfertigung und Verkündung des Gesetzes erforderlich.