Zum Welttierschutztag am heutigen 4. Oktober lenkt Vier Pfoten den Blick auf die Gefühle und die Körpersprache von Tieren. In einer am 1. Oktober veröffentlichten Mitteilung fordert die Organisation dazu auf, scheinbar eindeutige Signale genauer einzuordnen. Ein Verhalten, das Menschen freundlich erscheint, muss demnach nicht automatisch Wohlbefinden ausdrücken.
Als Beispiele nennt Vier Pfoten das Schnurren von Katzen und ein vermeintliches Lächeln bei Hunden. Nach Darstellung der Organisation können solche Signale auch mit Unwohlsein oder Anspannung verbunden sein. Ebenso sei Schwanzwedeln nicht in jedem Fall ein Zeichen von Freude. Entscheidend ist der Zusammenhang mit Körperhaltung, Situation und weiterem Verhalten.

Die Organisation betont, dass Tiere Freude, Vertrauen, Angst, Stress und Schmerz empfinden und auf unterschiedliche Weise kommunizieren. Die Kampagne verbindet diesen Hinweis mit der politischen Forderung, das Empfindungsvermögen von Tieren stärker anzuerkennen. Dabei geht es nicht nur um Haustiere: Vier Pfoten arbeitet nach eigener Darstellung auch zum Schutz von Nutz- und Wildtieren.
Die Mitteilung ist ein Aufruf zu aufmerksamerem Umgang, keine Anleitung, einzelne Verhaltensweisen aus der Ferne sicher zu diagnostizieren. Für den Alltag bleibt der Unterschied wesentlich: Ein vertrautes Signal kann ein Hinweis sein, ersetzt aber nicht die Beobachtung des gesamten Tieres. Der Aktionstag macht diese oft übersehene Unsicherheit zum Thema.
Redaktionsstand: 04.10.2026. Mit KI-Unterstützung erstellt. Die Bilder sind KI-generierte Symbolbilder und dokumentieren kein tatsächliches Ereignis.