Das 36. FilmFestival Cottbus beginnt am Dienstag, 3. November. Die Eröffnung ist für 19 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters angekündigt. Bis Sonntag, 8. November, stehen Filme aus Mittel- und Osteuropa im Mittelpunkt.
Zum Auftakt läuft das lettische Sportdrama „Escape Net“ von Dzintars Dreibergs. Der Film erzählt von der Basketballspielerin Dzidra Uztupe, sportlichem Erfolg und staatlicher Überwachung im sowjetischen Lettland. Regisseur Dreibergs soll seinen Film zur Eröffnung persönlich vorstellen.
Insgesamt umfasst das angekündigte Programm 147 Filme aus 43 Produktions- und Koproduktionsländern. Neben den Wettbewerben für Spiel- und Kurzfilme gibt es einen neuen GenNext-Wettbewerb für eine jüngere Generation von Filmschaffenden.
Lettland ist mit einem Schwerpunkt vertreten; weitere Programmpunkte richten den Blick auf Montenegro und den gesellschaftlichen Wandel nach 1989. Gespräche, Konzerte und Familienveranstaltungen ergänzen die Vorführungen. Wer am Wochenende teilnehmen möchte, findet die einzelnen Spielzeiten und Ticketbedingungen im offiziellen Festivalprogramm.