Laos hat am Dienstag in Vientiane eine Initiative für zugänglichere Katastrophenwarnungen gestartet. Nach Angaben des UN-Büros für Katastrophenvorsorge UNDRR sollen verständliche Informationen über mehrere Kanäle verbreitet werden. Das Vorhaben läuft bis Dezember 2027.

Im Mittelpunkt stehen auch entlegene Gemeinden, junge Menschen und Menschen mit Behinderungen. Warnungen sollen neben Lao in weiteren wichtigen Sprachen bereitstehen. Hintergrund ist eine Erhebung von 2025 unter 1.741 Haushalten in neun Provinzen: 41 Prozent gaben damals an, keine Frühwarninformationen erhalten zu haben.

Mann bedient ein tragbares Radio neben einem Smartphone.
Mann bedient ein tragbares Radio neben einem Smartphone.

Zum Start wurde außerdem ein Wettbewerb für kurze Videos eröffnet. Die Beiträge sollen zeigen, wie Risikoinformationen mehr Menschen erreichen können; Einreichungen sind bis zum 12. November möglich. Die älteren Befragungswerte beschreiben den Ausgangspunkt der Initiative. Ihr späterer Erfolg ist damit noch nicht gemessen.