Die Konjunkturerwartungen des ZEW sind im Oktober zurückgegangen. Wie das Institut am Dienstag mitteilte, sank der Indikator um 6,6 auf 28,1 Punkte. Gleichzeitig stieg die Bewertung der aktuellen Lage um 11,2 auf minus 35,9 Punkte.

Das gegenläufige Ergebnis zeigt den Unterschied zwischen heutiger Lage und Zukunftserwartungen. ZEW-Präsident Achim Wambach verweist auf schwachen privaten Konsum und zurückhaltende Investitionen bei weiterhin hohen Energiekosten.

Eine Mitarbeiterin prüft Aufträge in einer Industriehalle.
Eine Mitarbeiterin prüft Aufträge in einer Industriehalle.

Auch für den Euroraum ging der Erwartungsindikator zurück: Er verlor 7,3 Punkte auf 18,5 Punkte. Positive Impulse sehen die Befragten unter anderem in der Stahl- und Metallproduktion sowie der Elektrobranche. Die Indexwerte sind Stimmungsmaße und keine Wachstumsraten der Wirtschaftsleistung.