Deutsche Unternehmen haben 2025 kaum mehr für eigene Forschung und Entwicklung ausgegeben als im Vorjahr. Nach am Donnerstag veröffentlichten Trenddaten des Stifterverbandes stiegen die internen Aufwendungen von 92,5 auf 92,9 Milliarden Euro.

Gleichzeitig sank der Personaleinsatz um 1,2 Prozent auf 547.447 Vollzeitäquivalente. Diese Rechengröße beschreibt den Arbeitsumfang und ist nicht mit derselben Zahl entlassener Menschen gleichzusetzen. Externe Forschungsaufträge gingen um 0,9 Prozent auf etwa 32,7 Milliarden Euro zurück.

Der Blick auf einzelne Branchen zeigt Unterschiede. Im Maschinenbau nahmen die internen Forschungsausgaben um neun Prozent zu. In der Informations- und Kommunikationsbranche gingen sie dagegen um zwei Prozent zurück. Höhere interne Pharmaausgaben hängen zum Teil damit zusammen, dass zuvor extern vergebene Arbeiten zurück ins Unternehmen geholt wurden.

Die neue Veröffentlichung liefert damit eine differenzierte Bilanz für 2025. Für 2026 erwarten die befragten Unternehmen einen Rückgang ihrer internen Aufwendungen um 1,8 Prozent. Das ist eine Erwartung, noch kein abgeschlossenes Jahresergebnis.