Eurowings will ihr geplantes Winterangebot um rund fünf Prozent kürzen und prüft Kurzarbeit für Beschäftigte. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Freitag entsprechende Pläne. Gespräche mit der Bundesagentur für Arbeit laufen bereits.

Als Grund nennt die Lufthansa-Tochter stark gestiegene Kerosinkosten infolge des Iran-Kriegs. Betroffen sind unter anderem die erst kürzlich gestarteten Verbindungen von Köln und Stuttgart nach Dubai. Weitere Kürzungen sollen überwiegend einzelne Flüge betreffen.

Zwei Reisende betrachten eine Abfluganzeige im Flughafenterminal.
Zwei Reisende betrachten eine Abfluganzeige im Flughafenterminal.

Über den möglichen Umfang der Kurzarbeit machte Eurowings zunächst keine Angaben. Die Gewerkschaft ver.di will bei der Ausgestaltung mitreden und fordert gegebenenfalls Aufstockungen. Zusätzlich sollen nach Unternehmensplänen bis Ende 2028 rund 100 Stellen in der Verwaltung wegfallen.