Das Deutsche Rote Kreuz hat am 29. Oktober in Luckenwalde das nach eigenen Angaben größte Bevölkerungsschutzzentrum Deutschlands eröffnet. Die Einrichtung in Brandenburg soll Hilfsgüter für Katastrophen lagern und deren Bereitstellung ermöglichen.
Auf dem rund 34.000 Quadratmeter großen Gelände werden mehr als 120 Fahrzeuge und mehrere hundert Tonnen Material vorgehalten. Dazu gehören unter anderem Zelte, Medikamente, Verbandsmaterial und Notstromaggregate. Der Standort bündelt damit Transportmittel und Ausrüstung, die im Krisenfall benötigt werden.

DRK-Präsident Hermann Gröhe erklärte im RBB, Deutschland verfüge bisher über deutlich zu geringe Kapazitäten. Das Rote Kreuz gehe deshalb in Vorleistung. Die Eröffnung ist ein konkreter Ausbau der Vorsorge; sie bedeutet nach dieser Einschätzung noch nicht, dass der Bedarf bundesweit gedeckt wäre. Für den Bevölkerungsschutz bleibt neben dem Material auch entscheidend, Hilfsgüter bei einem Einsatz rechtzeitig an die betroffenen Orte zu bringen.