Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung und die Universität Stuttgart haben am 6. Oktober einen patentierten Ansatz für Aluminium-Anoden vorgestellt. Er soll helfen, elektrische Kontakte in Batterien während wiederholter Ladezyklen zu erhalten.

Beim Laden und Entladen verändert sich das Volumen des Anodenmaterials. Dadurch können Risse und Kontaktverluste entstehen, die die nutzbare Leistung beeinträchtigen. Der neue Aufbau soll diese mechanische Belastung besser ausgleichen.

Aluminiumfolie und eine unbeschriftete Batteriezelle auf einer Laborbank.
Aluminiumfolie und eine unbeschriftete Batteriezelle auf einer Laborbank.

Verwendet wird handelsübliche Aluminiumfolie, die zugleich als Stromableiter und aktives Material dienen soll. Herkömmliche zusätzliche Kupferfolie und eine Graphitbeschichtung wären bei diesem Ansatz nicht nötig. Das vereinfacht potenziell den Materialaufbau.

Derzeit werden Prototypen im Labor untersucht. Genannte Anwendungen etwa für Sendungsverfolgung oder kleine Geräte sind mögliche Perspektiven. Das Patent ist eine neue Entwicklung, aber noch kein Nachweis einer serienreifen Batterie oder garantierter Vorteile unter allen Einsatzbedingungen.