Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz verbindet im laufenden Wintersemester betriebswirtschaftliche Lehre mit regionalem Naturschutz. In einer Mitteilung vom 21. Oktober stellte die Universität den Pflichtkurs „Nachhaltige Produkt- und Konsumentscheidungen“ und seine praktische Umsetzung vor.

Rund 150 Studierende entwickeln in Fünferteams Kommunikationskonzepte für 18 regionale NABU-Projekte. Die Teams sollen ihre Ideen auch in sozialen Medien umsetzen und sich dabei mit Ansprechpersonen der Projekte abstimmen. Begleitet wird die Arbeit durch wissenschaftliche Impulse und Coachings.

Studierende und Ehrenamtliche betrachten einen Nistkasten.
Studierende und Ehrenamtliche betrachten einen Nistkasten.

Der von Oliver Emrich und seinem Team entwickelte Ansatz überträgt Inhalte aus Konsumentenverhalten und Markenmanagement auf konkrete Aufgaben ehrenamtlicher Gruppen. Nach Darstellung der Universität soll dadurch deren Sichtbarkeit wachsen. Ob die Konzepte tatsächlich mehr Unterstützung auslösen, ist ein Ziel der Projektarbeit und noch kein belegtes Ergebnis.