Die Bundesregierung hat am Mittwoch Eckpunkte für einen stärkeren Schutz Minderjähriger in sozialen Netzwerken beschlossen. Das Paket sieht grundsätzlich ein Mindestalter von 13 Jahren vor; für ausdrücklich kindgerechte Angebote soll es Ausnahmen geben.

Für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren sind abgestufte Vorgaben vorgesehen. Geplant sind unter anderem eingeschränkte Konten, die Eltern einrichten und deren tägliche Nutzung auf eine Stunde begrenzt werden soll. Insgesamt nennt das Paket zwölf Maßnahmen.

Ein Smartphone liegt neben Schulheften auf einem Tisch.
Ein Smartphone liegt neben Schulheften auf einem Tisch.

Die heutigen Eckpunkte sind ein neuer Kabinettsschritt in der Debatte, aber noch kein unmittelbar geltendes Nutzungsverbot. Details müssen rechtlich und praktisch umgesetzt werden. Familien und Plattformen können aus dem Beschluss deshalb noch keinen bereits wirksamen allgemeinen Starttermin ableiten.