Bundesbauministerin Verena Hubertz hat ihre Pläne für eine Wohnungsbaugesellschaft des Bundes konkretisiert. Nach dem am Freitag veröffentlichten Bericht soll die Gesellschaft 2027 starten. Der Bund soll 51 Prozent halten, Partner die übrigen 49 Prozent.
Als Partner kommen private Unternehmen oder landeseigene Gesellschaften infrage. Die neue Organisation soll Bauvorhaben am Markt beauftragen. Geplant ist damit keine neue staatliche Baufirma mit eigenen Handwerkerkolonnen.

Kritik kommt vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung. Die Ökonomen verweisen auf die Zuständigkeit der Länder und schlagen Alternativen wie staatliche Kreditbürgschaften vor. Das detaillierte Konzept der Ministerin soll im Herbst vorgelegt werden. Praktische Ausgestaltung und Finanzierung bleiben damit wesentliche offene Punkte.