Das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Weimar eröffnet am Dienstag, 3. November, die Wanderausstellung „trotzdem da!“. Für die öffentliche Eröffnung von 16 bis 18 Uhr ist nach der Veranstalterankündigung freier Eintritt vorgesehen.
Die Schau befasst sich mit Kindern, die während des Zweiten Weltkriegs oder in der frühen Nachkriegszeit aus damals verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern hervorgingen. Sie verbindet Lebensgeschichten der Kinder mit den Verfolgungserfahrungen ihrer Eltern.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausgrenzung und Diskriminierung nach dem Krieg. Die Ausstellung entstand im Rahmen eines überregionalen Forschungs- und Ausstellungsprojekts der Gedenkstätte Lager Sandbostel und soll bis zum 17. Januar 2027 in Weimar zu sehen sein.
Zur Eröffnung sind Beiträge von Projektteilnehmern, Kuratoren und Museumsleitung sowie eine anschließende Führung angekündigt. Zum Begleitprogramm gehören später auch Lesungen und Gespräche. Die Angaben zum kostenfreien Zugang beziehen sich ausdrücklich auf die Eröffnungsveranstaltung.