Nach Halloween ermittelt die Polizei in mehreren Bundesländern wegen Süßigkeiten, in denen Nadeln, Nägel oder andere Metallteile entdeckt wurden. Der Deutschlandfunk berichtet am 2. November über Fälle in Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Bayern und Rheinland-Pfalz.

Eltern hatten die Gegenstände in Schokoriegeln und Kaubonbons gefunden, die Kinder bei ihren Halloween-Runden bekommen hatten. Die Ermittlungen betreffen den Verdacht der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Aus den gemeldeten Funden lässt sich bislang kein gemeinsamer Täterzusammenhang ableiten.

Die Polizei bittet darum, verdächtige Süßigkeiten und Fremdkörper zu melden. Metallteile sollten nicht aus den Produkten herausgelöst werden, damit mögliche Spuren für die Ermittlungen erhalten bleiben. Betroffene können sich an ihre örtliche Polizeidienststelle wenden.

Die Meldungen betreffen konkrete Verdachtsfälle. Sie erlauben keine Aussage, dass Halloween-Süßigkeiten allgemein präpariert waren. Wer einen auffälligen Fund bemerkt, sollte ihn deshalb sichern und der Polizei übergeben.