Das RWI hat am 7. Oktober eine neue Studie zum Schutz stationär behandelter Menschen vor Hitze vorgestellt. Die Forschenden werteten rund 41 Millionen Krankenhausaufenthalte aus und verknüpften sie mit Wetterdaten.

Berücksichtigt wurden Aufenthalte ohne Flüssigkeitsmangel bei der Aufnahme. Im Durchschnitt wurde diese Diagnose bei rund 37 von 1.000 Patienten später erstmals dokumentiert.

Wasserkrug und Glas auf einem Krankenhaus-Nachttisch.
Wasserkrug und Glas auf einem Krankenhaus-Nachttisch.

Wenn der gesamte Aufenthalt auf Tage mit mindestens 30 Grad fiel, kamen gegenüber milden Tagen rechnerisch etwa sechs Fälle je 1.000 hinzu. Besonders ausgeprägt war der Zusammenhang bei älteren Menschen mit Demenz.

Die Daten zeigen nicht, wann der Flüssigkeitsmangel genau entstand. Sie bewerten auch keine einzelne Klinik. Die Autoren sehen dennoch Anlass, Hitzeschutz und Unterstützung beim Trinken auf Stationen stärker zu berücksichtigen.