Die Ausbildung für Quantentechnologien soll stärker an praktischen Anwendungen ausgerichtet werden. Das empfiehlt eine am 3. November vorgestellte Untersuchung von Stifterverband und Wissenschaftsstatistik. In den untersuchten Unternehmen planen 61,5 Prozent Neueinstellungen in Forschung und Entwicklung.
Gesucht werden demnach nicht ausschließlich spezialisierte Quantenphysiker. Auch Absolventen aus Physik, Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften können gefragt sein, wenn sie ihre Fachkenntnisse mit Wissen über Quantentechnologien verbinden. Labor- und Projektarbeit soll den Übergang in die Praxis erleichtern.
Die Studie bezieht außerdem technisch qualifizierte Beschäftigte ohne Hochschulabschluss ein. Sie werden beispielsweise für den Betrieb von Laboren und experimentellen Anlagen gebraucht. Fachkräftesicherung betrifft daher mehrere Ausbildungswege.
Internationale Beschäftigte machen laut Auswertung 21,4 Prozent des Forschungs- und Entwicklungspersonals der untersuchten Unternehmen aus. Die Autoren empfehlen, internationale Studierende und Forschende beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die Zahlen beziehen sich auf die betrachteten Unternehmen und sind keine Vollerhebung sämtlicher Arbeitgeber in Deutschland.