Volkswagen hat für das dritte Quartal einen Verlust von rund 5,8 Milliarden Euro ausgewiesen. Wie der Konzern am 29. Oktober mitteilte, belasteten Sondereffekte von insgesamt 7,8 Milliarden Euro das Ergebnis. Den größten Anteil hatte eine Abschreibung von etwa 6,4 Milliarden Euro auf den Firmenwert von Porsche.
Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,3 Prozent auf rund 75,3 Milliarden Euro zurück. Von Juli bis September lieferte der Konzern etwa 1,89 Millionen Fahrzeuge aus, 14,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Besonders stark fiel der Rückgang in China aus: Dort sank der Absatz um 38,5 Prozent auf knapp 406.000 Fahrzeuge.

Zusätzlich nennt der Konzern steigenden Wettbewerbsdruck, US-Zölle und Veränderungen im Modellmix als Belastungen. Finanzchef Arno Antlitz hält die bereinigte operative Rendite nach neun Monaten von 3,8 Prozent für unzureichend. Für das Gesamtjahr hatte Volkswagen seine Gewinnerwartungen bereits im September deutlich reduziert.