Der Münchner Triebwerkshersteller MTU Aero Engines hat nach den ersten neun Monaten seine Umsatzerwartung eingegrenzt und am unteren Ende angehoben. Für 2026 rechnet der Konzern nun mit 9,5 bis 9,7 Milliarden Euro statt bislang 9,2 bis 9,7 Milliarden Euro. Das teilte das Unternehmen am 29. Oktober mit.

Der bereinigte Umsatz stieg von Januar bis September um 13 Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis nahm um fünf Prozent auf 1,042 Milliarden Euro zu. Die entsprechende Marge sank allerdings von 15,9 auf 14,6 Prozent. Der bereinigte Gewinn nach Steuern lag mit 751 Millionen Euro vier Prozent über dem Vorjahreswert.

Metallschaufeln eines Triebwerks auf einem Wartungsständer.
Metallschaufeln eines Triebwerks auf einem Wartungsständer.

MTU verwies auf hohe Nachfrage, insbesondere in der zivilen Instandhaltung und im Ersatzteilgeschäft. Den Ausblick für das zivile Seriengeschäft setzte der Konzern dagegen niedriger an. Das Jahresziel für das bereinigte operative Ergebnis bleibt mit 1,35 bis 1,45 Milliarden Euro unverändert. Die höher angesetzte Umsatzspanne ist somit keine gleichzeitige Anhebung sämtlicher Gewinnziele.