Ein weltweiter Abverkauf von Technologie- und Halbleiteraktien hat den DAX zum Ende der Handelswoche unter Druck gesetzt. Der Leitindex beendete den Freitagshandel nach dem ARD-Börsenbericht bei rund 25.820 Punkten und damit etwa 1,9 Prozent niedriger.

Vom Rekordhoch des Vortages hatte der Index zeitweise mehr als 1.000 Punkte verloren. Zu den Belastungsfaktoren zählten Zweifel, ob sich die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz und Rechenzentren wirtschaftlich auszahlen.

Auch mögliche strengere Regeln für die Technologiebranche wurden an den Märkten diskutiert. Diese Erwartungen sind keine bereits feststehenden regulatorischen Beschlüsse. An den US-Börsen zeigte sich zum Beginn des Freitagshandels zwar eine Gegenbewegung; daraus folgt noch keine nachhaltige Erholung.

Die genannten DAX-Werte beziehen sich ausdrücklich auf den abgeschlossenen Handel am 6. November. Sie sind keine Samstags- oder Echtzeitkurse. Für Deutschland markiert der Kursrückgang einen schwachen Wochenschluss nach zuvor deutlich höheren Notierungen.