Mehrere Schülervertretungen haben sich von den für den 31. Oktober angekündigten Demonstrationen unter dem Motto Gen Z regelt distanziert. Wie der Deutschlandfunk am 29. Oktober berichtete, kritisiert der niedersächsische Landesschülerrat mangelnde Transparenz über die Organisatoren und befürchtet politische Vereinnahmung. Auch aus Hessen gibt es Vorbehalte.
Die Initiative wirbt in sozialen Netzwerken für Investitionen in Bildung und Klimaschutz, gegen steigende Lebenshaltungskosten und gegen die Wehrpflicht. Nach dem Bericht bleibt jedoch unklar, welche Personen den Aufruf verantworten. Allein diese Unklarheit belegt keine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Partei oder Organisation.

Auch die Bundesschülerkonferenz unterstützt den Aufruf nicht. Generalsekretärin Amy Kirchhoff kündigte stattdessen eine eigene Demonstration am 20. November in Berlin an. Dabei sollen weitere Bildungs- und Jugendorganisationen mitwirken. Die für Samstag angekündigten Aktionen sind zum Recherchezeitpunkt noch nicht erfolgt; Aussagen über ihren Verlauf wären daher verfrüht.